Aktuelles
Donnerstag, 09. Februar – 20.00 Uhr – Neun mal Neun-Konzert– » La maja de Goyaa« - Spanische Musik von Joaquin Nin, Luigi Boccherini, Joaquin Turina, Gaspar Cassado, Enrique Granados und Manuel de Falla - Evangelische Kirche Bergen (Am Königshof 5, Katrin Ziegler – Violoncello, Olaf van Gonnissen – Gitarre - Aparte Kombination des filigranen Gitarrenklanges, des typisch spanischen Instrumentes, mit der weichen, lyrischen Ausdruckskraft des Violoncellos - Am Ausgang wird eine Spende erbeten, die sich am Betrag von EUR 15,- orientieren sollte.
Donnerstag, 02. Februar – 19.00 Uhr Kirchen-Kabarett »Maybachs bundesweite Christlich Satirische Unterhaltung« - Christlich Satirische Unterhaltung mit Pfarrer Ingmar von Maybach-Mengede - Evangelisches Gemeindehaus Erlensee-Langendiebach, Fröbelstr Kirche und Kabarett – passt das zusammen? Pfarrer Maybach meint: Unbedingt! Wie beides eine gelingende Einheit bilden kann, zeigt der bundesweit erfolgreiche Kirchenkabarettist in seiner Christlich Satirischen Unterhaltung - Vorverkauf 12 €, an der Abendkasse 15 €, ermäßigt 10 €.
Sonntag 29.01. - 18.00 Uhr »Schön dass es MICH gibt!« - Tankstelle am Abend Gottesdienst zum Auftanken, Luft holen, Gas geben - in der Evangelischen Kreuzkirche Hanau, Karl-Marx-Straße 43, Hanau Sie können sich manchmal selbst nicht ausstehen? Und natürlich können die Anderen alles viel besser und schneller als Sie. Wenn Sie dann auch noch an die überflüssigen Pfunde von Weihnachten denken und an den Kollegen, der nur halb so lange in der Firma ist wie Sie und bestimmt schon das doppelte verdient... Ja dann... dann sind Sie genau richtig in Tankstellengottesdienst der Hanauer Kreuzkirche. Ein Ermutigungsgottesdienst mit Augenzwinkern für Mutige, Entmutigte, Unzufriedene und Zufriedene, Verliebte und Selbstverliebte.
Projekte
Ökumenische Werkstatt Main-Kinzig
Evangelische Arbeitsstelle für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit
Ein gesegnetes Jahr 2012!
Auch wenn das neue Jahr schon zwei Wochen alt ist: Wo immer ich Bekannte und Freunde treffe, wünsche ich ihnen ein gesegnetes neues Jahr. Bis in den Februar hinein finden landauf landab Neujahrsempfänge statt. Auch dort gehört es zum guten Ton, sich alles Gute, Gesundheit, Erfolg und auch Gottes Segen für den Weg durch das neue Jahr zu wünschen.Schon seit mehreren Jahrzehnten ist es unter Christen ein guter Brauch über das neue Jahr eine Losung aus der Bibel zu stellen. Die Losung für 2012 ist es ein Wort, das Paulus in einem Brief an die Christinnen und Christen in Korinth aufgeschrieben hat. Ein Wort, das er selbst im Gebet als Antwort von Christus wahrgenommen hat: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2.Korinther 12,9) Diese Jahreslosung ist einer der Sätze des Glaubens, der für viele Menschen widersprüchlich oder anstößig ist. Weil er dem widerspricht, was sonst gilt. Weil er dem zu widersprechen scheint, was wir im Leben erfahren. Die Kraft, die in den Schwachen mächtig ist, scheint die Welt auf den Kopf zu stellen und stellt sie in Wirklichkeit auf die Füße, damit wir zuversichtlich und mutig in dieses neue Jahr gehen können.
Nicht an unserer Kraft liegt es, wie dieses Jahr werden wird. Selbst wenn in den nächsten Wochen und Monaten alle unsere guten Vorsätze und persönlichen Planungen scheitern mögen, brauchen wir wegen unserer Schwäche nicht zu verzagen. Gott kann gerade dann in uns mächtig sein.
„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. Zugegeben - dieser Satz irritiert. Denn wir sind gerne Macher, „unseres Glückes eigener Schmied“ und nicht gern von der Hilfe anderer abhängig. Doch die Abhängigkeit von Gottes Kraft und von Gottes Segen ist in Wahrheit Geborgenheit.
Die Jahreslosung ist mehr als ein frommer Kalenderspruch. Dafür steht Christus selbst ein. In der größten Schwäche seines Lebens, am Kreuz den Folterknechten und dem Tod ausgeliefert, ist Gottes Kraft in ihm mächtig. Gott selbst überwindet den Tod, um für seinen Sohn und für uns neues ewiges Leben zu erringen. Schwachheit und Ohnmacht werden weder verdrängt noch verherrlicht. Wo wir uns selbst schwach und ohnmächtig erleben, erfahren wir am deutlichsten die Kraft, die uns von Gott geschenkt wird und die uns leben lässt.
Das Wichtigste, was wir zum Leben brauchen, wird uns geschenkt! Diese Erfahrung wünsche ich Ihnen, nicht nur am Anfang des neuen Jahres, sondern das ganze Jahr 2012 hindurch.
In diesem Sinne: Ein gesegnetes neues Jahr!
Propst Bernd Böttner, Sprengel Hanau
Jens Heller






